<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Himmel: wir nehmen die Ängste der Bürger ernst</title>
	<atom:link href="https://archive.pronaturraum.de/2012/08/21/himmel-wir-nehmen-die-angste-der-burger-ernst/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://archive.pronaturraum.de/2012/08/21/himmel-wir-nehmen-die-angste-der-burger-ernst/</link>
	<description>Offizielle Seite der Bürgerinitiative proNaturRaum Völkersbach - Malsch</description>
	<lastBuildDate>Sat, 25 May 2013 11:26:12 +0000</lastBuildDate>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=3.9.33</generator>
	<item>
		<title>Von: Andreas Kaiser</title>
		<link>https://archive.pronaturraum.de/2012/08/21/himmel-wir-nehmen-die-angste-der-burger-ernst/#comment-66</link>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2012 06:44:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://archive.pronaturraum.de/?p=294#comment-66</guid>
		<description><![CDATA[Hallo Herr Hofmann,

wir sind uns anscheinend einig, dass die Informationen  – sagen wir mal – nicht eindeutig sind. Wer da jetzt welche Einheiten falsch, richtig oder missverständlich benutzt hat, sollte eigentlich nicht unsere Aufgabe sein. Die gesetzliche Grundlage der Immissionen ist die TA Lärm.  Die optimierten Messungen mahnt die Kommission des  RKI an. Dass Infraschall ein immer wiederkehrender Streitpunkt bei  Protesten gegen die Erstellung von WKA’s ist, sollte doch eigentlich jedem, der sich mit dem Thema befasst klar sein. Mir geht es aber darum, dass bestimmte Informationen keine Erwähnung finden.


Ich versuche es mit folgendem Beispiel:

Würden Sie zustimmen, dass die Verwendung von MP3-Playern zu Hörschädigungen bei Kindern führen kann? Vom Umweltministerium (BMU) werden Arbeitsblätter, die dieses vermitteln, publiziert. Zum Beispiel: „Was passiert, wenn du lange und laut Musik mit dem Kopfhörer hörst? Warum können Kopfhörer besonders schädlich sein für das Ohr?“ (Siehe &lt;a href=&quot;http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/gs_gesundheit_schuelerheft.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;, Seite 10)

Nun die Überraschung des RKI’s:“ … konnte ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen den Fragebogenangaben zur Benutzung von tragbaren Musikabspielgeräten und der Hörfähigkeit der Kinder allerdings nicht nachgewiesen werden. Dies liegt möglicherweise daran, dass die durchschnittlich festgestellte Hördauer bei den untersuchten Kindern zu kurz ist, um eventuelle gesundheitsschädigende Effekte statistisch dingfest machen zu können.“
(Siehe &lt;a href=&quot;http://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Studien/Kiggs/Basiserhebung/GPA_Daten/Laerm.pdf?__blob=publicationFile&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt; hier &lt;/a&gt; Abschnitt 4.2.3 )

Noch erstaunlicher ist, was aus Bayern kommt:“ Die SCENIHR-Kommission weist in ihrem Bericht aber auch darauf hin, dass epidemiologische Daten den Zusammenhang zwischen der Nutzung tragbarer Musikabspielgeräte und Hörschäden bisher nicht belegen können. Hier sind weitere Forschungsvorhaben notwendig, insbesondere solche, die einen prospektiven Ansatz verfolgen (das heißt eine mehrfache Untersuchung von Probanden über einen Zeitraum von mehreren Jahren) und sensitive Methoden zur Erfassung bereits geringfügiger Hörschäden einsetzen.( Siehe &lt;a href=&quot;http://www.lgl.bayern.de/gesundheit/arbeitsplatz_umwelt/physikalische_umweltfaktoren/laerm_grundlagen.htm&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;, bei „Hörschwellenverschiebung / Lärmschwerhörigkeit“)

Das entspricht ja schon fast dem Wortlaut der Empfehlung der Kommission des  RKI’s zu Infraschall bzw. tieffrequentem Schall!!!!

Genau solch einen Hinweis würde ich in Analogie auch bei Veröffentlichungen zu Windkraft und Infraschall erwarten. Zumal DIE zentrale Forschungsstelle des Gesundheitsministeriums (BMG) auf den Forschungs- und Handlungsbedarf hinweist. Es ist richtig, Windkraftanlagen werden im  Zusammenhang der Empfehlung nicht erwähnt, aber auch nicht explizit ausgeschlossen.
Und warum finden solche Ergebnisse oder Empfehlungen bei dem einem Sachverhalt einmal Erwähnung und einmal nicht? Diese Frage ist mit Sicherheit politischer Natur, deren Beantwortung ich jedem einzelnem überlasse!

In Sachen Quambusch gebe ich Ihnen Recht.  Für mich waren hauptsächlich seine juristischen Ausführungen interessant. Ich vergaß darauf hinzuweisen.

Gruß A. Kaiser]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Hofmann,</p>
<p>wir sind uns anscheinend einig, dass die Informationen  – sagen wir mal – nicht eindeutig sind. Wer da jetzt welche Einheiten falsch, richtig oder missverständlich benutzt hat, sollte eigentlich nicht unsere Aufgabe sein. Die gesetzliche Grundlage der Immissionen ist die TA Lärm.  Die optimierten Messungen mahnt die Kommission des  RKI an. Dass Infraschall ein immer wiederkehrender Streitpunkt bei  Protesten gegen die Erstellung von WKA’s ist, sollte doch eigentlich jedem, der sich mit dem Thema befasst klar sein. Mir geht es aber darum, dass bestimmte Informationen keine Erwähnung finden.</p>
<p>Ich versuche es mit folgendem Beispiel:</p>
<p>Würden Sie zustimmen, dass die Verwendung von MP3-Playern zu Hörschädigungen bei Kindern führen kann? Vom Umweltministerium (BMU) werden Arbeitsblätter, die dieses vermitteln, publiziert. Zum Beispiel: „Was passiert, wenn du lange und laut Musik mit dem Kopfhörer hörst? Warum können Kopfhörer besonders schädlich sein für das Ohr?“ (Siehe <a href="http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/gs_gesundheit_schuelerheft.pdf" rel="nofollow" target="_blank">hier</a>, Seite 10)</p>
<p>Nun die Überraschung des RKI’s:“ … konnte ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen den Fragebogenangaben zur Benutzung von tragbaren Musikabspielgeräten und der Hörfähigkeit der Kinder allerdings nicht nachgewiesen werden. Dies liegt möglicherweise daran, dass die durchschnittlich festgestellte Hördauer bei den untersuchten Kindern zu kurz ist, um eventuelle gesundheitsschädigende Effekte statistisch dingfest machen zu können.“<br />
(Siehe <a href="http://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Studien/Kiggs/Basiserhebung/GPA_Daten/Laerm.pdf?__blob=publicationFile" rel="nofollow" target="_blank"> hier </a> Abschnitt 4.2.3 )</p>
<p>Noch erstaunlicher ist, was aus Bayern kommt:“ Die SCENIHR-Kommission weist in ihrem Bericht aber auch darauf hin, dass epidemiologische Daten den Zusammenhang zwischen der Nutzung tragbarer Musikabspielgeräte und Hörschäden bisher nicht belegen können. Hier sind weitere Forschungsvorhaben notwendig, insbesondere solche, die einen prospektiven Ansatz verfolgen (das heißt eine mehrfache Untersuchung von Probanden über einen Zeitraum von mehreren Jahren) und sensitive Methoden zur Erfassung bereits geringfügiger Hörschäden einsetzen.( Siehe <a href="http://www.lgl.bayern.de/gesundheit/arbeitsplatz_umwelt/physikalische_umweltfaktoren/laerm_grundlagen.htm" rel="nofollow" target="_blank">hier</a>, bei „Hörschwellenverschiebung / Lärmschwerhörigkeit“)</p>
<p>Das entspricht ja schon fast dem Wortlaut der Empfehlung der Kommission des  RKI’s zu Infraschall bzw. tieffrequentem Schall!!!!</p>
<p>Genau solch einen Hinweis würde ich in Analogie auch bei Veröffentlichungen zu Windkraft und Infraschall erwarten. Zumal DIE zentrale Forschungsstelle des Gesundheitsministeriums (BMG) auf den Forschungs- und Handlungsbedarf hinweist. Es ist richtig, Windkraftanlagen werden im  Zusammenhang der Empfehlung nicht erwähnt, aber auch nicht explizit ausgeschlossen.<br />
Und warum finden solche Ergebnisse oder Empfehlungen bei dem einem Sachverhalt einmal Erwähnung und einmal nicht? Diese Frage ist mit Sicherheit politischer Natur, deren Beantwortung ich jedem einzelnem überlasse!</p>
<p>In Sachen Quambusch gebe ich Ihnen Recht.  Für mich waren hauptsächlich seine juristischen Ausführungen interessant. Ich vergaß darauf hinzuweisen.</p>
<p>Gruß A. Kaiser</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Uwe Schumacher</title>
		<link>https://archive.pronaturraum.de/2012/08/21/himmel-wir-nehmen-die-angste-der-burger-ernst/#comment-52</link>
		<dc:creator><![CDATA[Uwe Schumacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2012 21:20:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://archive.pronaturraum.de/?p=294#comment-52</guid>
		<description><![CDATA[Hallo Herr Hoffmann,

leider sind Ihre Aussagen zu meinem Kommentar falsch. Sie schreiben:

&quot;Die üblichen Schalldrucktabellen sind hier nicht anwendbar. Windkraftanlagen emittieren Infraschall, also Schall bis 20 Hz.&quot;

Windkraftanlagen emittieren nicht nur Infraschall. Es werden Frequenzen von unter 0,1 Hz bis über 8000 Hz emittiert. Zum Beispiel liegt der Pegel einer Tacke TW600 Windkraftanlage im Bereich von 125Hz bis 2000Hz immer über 40 dB(A): http://www.dewi.de/dewi/fileadmin/pdf/publications/Magazin_11/12.pdf
Daher sind selbstverständlich die üblichen Tabellen anwendbar! 


Sie schreiben weiterhin:
&quot;Dieser Schall ist erst ab ca. 70 dbA überhaupt wahrnehmbar. Insofern sind von den 40 dbA, die für Völkersbach zu erwarten sind, keine Auswirkungen auf die Gesundheit zu befürchten.&quot;

Das ist leider auch nicht richtig. Sie verwechseln A-bewertete Pegelangaben mit nicht bewerteten Pegeln, Infraschall mit hörbaren Geräuschen.
Eine A-bewertete Pegelangabe ist immer hörbar. Bei der Bewertung einer Schallmessung mit der A-Kurve wird die Messgröße gewichtet, wodurch der Frequenzgang des menschlichen Gehörs berücksichtigt wird. 
Durch Anwendung der A-Bewertungskurve werden praktisch alle nicht hörbaren Anteile - und somit auch der Infraschall - aus der Messung herausgerechnet.
Die in den Schallprognosen der Gemeinde Malsch angegebenen Werte zwischen 35dB(A) und 45dB(A) sind hörbare Werte, kein Infraschall.
Dabei entsprechen 45dB(A) einem lauten PC oder einem Kühlschrank. So ein Geräusch permanent, jede Nacht - das würde mich schon krank machen. 

Leider fehlen bei diesen Prognosen die zugrunde liegenden Parameter wie Windgeschwindigkeit, Richtung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, etc... 
Die Lärmpegel werden in der Realität daher vermutlich über den Prognosen liegen.

Herr Hoffmann, wie zuvor Herr Rupp von den Grünen, vergleichen Sie den Infraschall einer WKA mit einem Auto/Kühlschrank/Wärmepumpe. Das ist leider ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Ein Auto, ein Kühlschrank oder eine Wärmepumpe laufen nicht permanent das ganze Jahr hindurch. Ein bewegter Rotor mit einem Durchmesser von ca. 100 m und einem Gewicht von ca. 27 Tonnen erzeugt ganz andere Schalldruckpegel und Frequenzspektren als ein Kühlschrank, ein Auto, eine Wärmepumpe. Im Übrigen höre ich nachts meinen Kühlschrank und kann im Auto auch nicht schlafen.
Die Technik der neuen großen Windkraftanlagen im Binnenland ist noch relativ jung, und es gibt bisher nur wenig Erfahrungen zu den langfristigen Auswirkungen der neuen Technik. Ich finde dies muss man durchaus ernst nehmen.


Sie schreiben zu der von mir zitierten WHO Studie:

&quot;Richtig ist, dass die WHO nach neuesten Auswertungen wissenschaftlicher Untersuchungen eine Herabsetzung des nächtlichen zulässigen Schallpegels außerhalb von Wohnhäusern von bisher 45 dB(A) auf 40 dB(A) empfiehlt. Daraus lassen sich dann möglicherweise auch andere Abstände zu Windkraftanlagen ableiten, aber nur dann, wenn diese Anlagen noch entsprechenden Schall abstrahlen. Das Papier der WHO enthält jedoch keine expliziten Aussagen zur Windkraft.&quot;

Das Papier der WHO enthält keine expliziten Aussagen zur Windkraft, muss es auch nicht. Die angegebenen Werte in dB(A) beziehen sich auf das gewichtete hörbare Frequenzspektrum. Die vorläufige Schallprognose der Gemeinde Malsch bezieht sich auf dasselbe gewichtete hörbare Frequenzspektrum. Daher sind diese Pegelwerte direkt vergleichbar. Die Art der Schallquelle wird vielleicht anders empfunden, ist aber messtechnisch nicht relevant.
Daher bin ich der Meinung, dass sich aus der WHO Studie durchaus größere Abstände zu Wohngebieten ableiten lassen, denn um den nächtlich zulässigen Schallpegel einzuhalten, wird ein Betreiber seine Anlage ungern nachts abschalten wollen....]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Hoffmann,</p>
<p>leider sind Ihre Aussagen zu meinem Kommentar falsch. Sie schreiben:</p>
<p>&#8220;Die üblichen Schalldrucktabellen sind hier nicht anwendbar. Windkraftanlagen emittieren Infraschall, also Schall bis 20 Hz.&#8221;</p>
<p>Windkraftanlagen emittieren nicht nur Infraschall. Es werden Frequenzen von unter 0,1 Hz bis über 8000 Hz emittiert. Zum Beispiel liegt der Pegel einer Tacke TW600 Windkraftanlage im Bereich von 125Hz bis 2000Hz immer über 40 dB(A): <a href="http://www.dewi.de/dewi/fileadmin/pdf/publications/Magazin_11/12.pdf" rel="nofollow" target="_blank">http://www.dewi.de/dewi/fileadmin/pdf/publications/Magazin_11/12.pdf</a><br />
Daher sind selbstverständlich die üblichen Tabellen anwendbar! </p>
<p>Sie schreiben weiterhin:<br />
&#8220;Dieser Schall ist erst ab ca. 70 dbA überhaupt wahrnehmbar. Insofern sind von den 40 dbA, die für Völkersbach zu erwarten sind, keine Auswirkungen auf die Gesundheit zu befürchten.&#8221;</p>
<p>Das ist leider auch nicht richtig. Sie verwechseln A-bewertete Pegelangaben mit nicht bewerteten Pegeln, Infraschall mit hörbaren Geräuschen.<br />
Eine A-bewertete Pegelangabe ist immer hörbar. Bei der Bewertung einer Schallmessung mit der A-Kurve wird die Messgröße gewichtet, wodurch der Frequenzgang des menschlichen Gehörs berücksichtigt wird.<br />
Durch Anwendung der A-Bewertungskurve werden praktisch alle nicht hörbaren Anteile &#8211; und somit auch der Infraschall &#8211; aus der Messung herausgerechnet.<br />
Die in den Schallprognosen der Gemeinde Malsch angegebenen Werte zwischen 35dB(A) und 45dB(A) sind hörbare Werte, kein Infraschall.<br />
Dabei entsprechen 45dB(A) einem lauten PC oder einem Kühlschrank. So ein Geräusch permanent, jede Nacht &#8211; das würde mich schon krank machen. </p>
<p>Leider fehlen bei diesen Prognosen die zugrunde liegenden Parameter wie Windgeschwindigkeit, Richtung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, etc&#8230;<br />
Die Lärmpegel werden in der Realität daher vermutlich über den Prognosen liegen.</p>
<p>Herr Hoffmann, wie zuvor Herr Rupp von den Grünen, vergleichen Sie den Infraschall einer WKA mit einem Auto/Kühlschrank/Wärmepumpe. Das ist leider ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Ein Auto, ein Kühlschrank oder eine Wärmepumpe laufen nicht permanent das ganze Jahr hindurch. Ein bewegter Rotor mit einem Durchmesser von ca. 100 m und einem Gewicht von ca. 27 Tonnen erzeugt ganz andere Schalldruckpegel und Frequenzspektren als ein Kühlschrank, ein Auto, eine Wärmepumpe. Im Übrigen höre ich nachts meinen Kühlschrank und kann im Auto auch nicht schlafen.<br />
Die Technik der neuen großen Windkraftanlagen im Binnenland ist noch relativ jung, und es gibt bisher nur wenig Erfahrungen zu den langfristigen Auswirkungen der neuen Technik. Ich finde dies muss man durchaus ernst nehmen.</p>
<p>Sie schreiben zu der von mir zitierten WHO Studie:</p>
<p>&#8220;Richtig ist, dass die WHO nach neuesten Auswertungen wissenschaftlicher Untersuchungen eine Herabsetzung des nächtlichen zulässigen Schallpegels außerhalb von Wohnhäusern von bisher 45 dB(A) auf 40 dB(A) empfiehlt. Daraus lassen sich dann möglicherweise auch andere Abstände zu Windkraftanlagen ableiten, aber nur dann, wenn diese Anlagen noch entsprechenden Schall abstrahlen. Das Papier der WHO enthält jedoch keine expliziten Aussagen zur Windkraft.&#8221;</p>
<p>Das Papier der WHO enthält keine expliziten Aussagen zur Windkraft, muss es auch nicht. Die angegebenen Werte in dB(A) beziehen sich auf das gewichtete hörbare Frequenzspektrum. Die vorläufige Schallprognose der Gemeinde Malsch bezieht sich auf dasselbe gewichtete hörbare Frequenzspektrum. Daher sind diese Pegelwerte direkt vergleichbar. Die Art der Schallquelle wird vielleicht anders empfunden, ist aber messtechnisch nicht relevant.<br />
Daher bin ich der Meinung, dass sich aus der WHO Studie durchaus größere Abstände zu Wohngebieten ableiten lassen, denn um den nächtlich zulässigen Schallpegel einzuhalten, wird ein Betreiber seine Anlage ungern nachts abschalten wollen&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Kaiser</title>
		<link>https://archive.pronaturraum.de/2012/08/21/himmel-wir-nehmen-die-angste-der-burger-ernst/#comment-47</link>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2012 07:05:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://archive.pronaturraum.de/?p=294#comment-47</guid>
		<description><![CDATA[Hallo Herr Hofmann,

so geht das jetzt aber nicht!

Die entsprechenden Begriffe haben Sie verwendet. Und +- 50 dB ist ein erheblicher Unterschied. Entweder Sie verwenden die Einheiten richtig oder gar nicht! Da hilft es auch nicht, einfach mal die Bewertung G aufs Tapet zu bringen. Erst sich auf Studien zu beziehen, die die Unschädlichkeit von Infraschall belegen sollten und dann den Rückzieher machen, dass diese nicht 100% bewiesen ist. Oder zu sagen das ist ja nur eine einzige! Die Empfehlung des RKI’s (übrigens auch Ihre Quelle) interessiert Sie auch nicht! In den von Ihnen aufgeführten Metastudien finden sich nun mal beides: mal hüh, mal hott. Was ist das für eine Aussage: „ist […]doch eher davon auszugehen, daß schädliche Auswirkungen nicht zu erwarten sind.“? Sind Sie Mediziner? Können Sie die, in den Studien angeführten Ergebnisse bewerten? Zum dritten Mal, ich kann es nicht! Genau darum geht es doch!!! Wenn nicht immer wieder die gleichen Diskussionen stattfinden sollen, muss Klarheit her und zwar nicht von Ihnen oder mir, sondern vom Gesetzgeber! Zeit genug war meines Erachtens lange genug, denn die meisten der Studien sind doch schon ziemlich alt. Und das Geschrei möchte ich hören, wenn wegen nachträglich bewiesener Gesundheitsgefährdung von Schall (ich halte den Begriff jetzt bewusst allgemein) Anlagen ganz oder teilweise abgeschaltet werden müssten!

Sie schreiben in einem anderen Beitrag:“ „Die Energiewende brennt ja jetzt “auf den Nägeln” und ist nicht erst in einigen Jahren nötig.“  Anfangen kann JEDER, JETZT SOFORT, denn JEDER könnte JETZT  mit seinem eigenen Verhalten in Form von Energiesparen zur Energiewende beitragen!

Wie ich bereits angeführt habe stören mich die „normalen“ Geräusche des täglichen „zivilisierten“ Lebens am meisten! Die künstlichen Quellen des Infraschalls sind übrigens auch dieselben mit den höchsten Schallimmissionen im hörbaren Bereich! Und ich setzte mich diesen nicht freiwillig, sondern notgedrungen aus! Auch natürliche Quellen führen oft zu Unwohlsein und evtl. Schlafstörungen (z.B. Sturm) oder sind im Falle von Erdbeben oder Vulkanausbrüchen alles andere als angenehm! Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen auch berichten, dass man bei starker Brandung auch in einer Entfernung von ca. 2km vom Meer nicht leicht einschlafen kann.

Übrigens waren Sie schon in Simmersfeld und haben sich bei mittlerer  oder hoher Windgeschwindigkeit die Geräusche angehört? 

Hübsch, auch noch gleich einen weiteren Schauplatz aufzumachen - auch wenn es nicht zum Thema gehört: Meine Familie und ich stören uns  auch an den von Ihnen angeführten Dingen, wie Einsatz von Pestiziden oder Antibiotika bei der Fleisch-„produktion“. Ich persönlich versuche auch meinen PKW so wenig wie möglich zu nutzen. Zudem versuchen meine Familie und ich uns aktiv für die Belange des Umwelt- und Naturschutzes einzusetzen.

Gruß Andreas Kaiser]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Hofmann,</p>
<p>so geht das jetzt aber nicht!</p>
<p>Die entsprechenden Begriffe haben Sie verwendet. Und +- 50 dB ist ein erheblicher Unterschied. Entweder Sie verwenden die Einheiten richtig oder gar nicht! Da hilft es auch nicht, einfach mal die Bewertung G aufs Tapet zu bringen. Erst sich auf Studien zu beziehen, die die Unschädlichkeit von Infraschall belegen sollten und dann den Rückzieher machen, dass diese nicht 100% bewiesen ist. Oder zu sagen das ist ja nur eine einzige! Die Empfehlung des RKI’s (übrigens auch Ihre Quelle) interessiert Sie auch nicht! In den von Ihnen aufgeführten Metastudien finden sich nun mal beides: mal hüh, mal hott. Was ist das für eine Aussage: „ist […]doch eher davon auszugehen, daß schädliche Auswirkungen nicht zu erwarten sind.“? Sind Sie Mediziner? Können Sie die, in den Studien angeführten Ergebnisse bewerten? Zum dritten Mal, ich kann es nicht! Genau darum geht es doch!!! Wenn nicht immer wieder die gleichen Diskussionen stattfinden sollen, muss Klarheit her und zwar nicht von Ihnen oder mir, sondern vom Gesetzgeber! Zeit genug war meines Erachtens lange genug, denn die meisten der Studien sind doch schon ziemlich alt. Und das Geschrei möchte ich hören, wenn wegen nachträglich bewiesener Gesundheitsgefährdung von Schall (ich halte den Begriff jetzt bewusst allgemein) Anlagen ganz oder teilweise abgeschaltet werden müssten!</p>
<p>Sie schreiben in einem anderen Beitrag:“ „Die Energiewende brennt ja jetzt “auf den Nägeln” und ist nicht erst in einigen Jahren nötig.“  Anfangen kann JEDER, JETZT SOFORT, denn JEDER könnte JETZT  mit seinem eigenen Verhalten in Form von Energiesparen zur Energiewende beitragen!</p>
<p>Wie ich bereits angeführt habe stören mich die „normalen“ Geräusche des täglichen „zivilisierten“ Lebens am meisten! Die künstlichen Quellen des Infraschalls sind übrigens auch dieselben mit den höchsten Schallimmissionen im hörbaren Bereich! Und ich setzte mich diesen nicht freiwillig, sondern notgedrungen aus! Auch natürliche Quellen führen oft zu Unwohlsein und evtl. Schlafstörungen (z.B. Sturm) oder sind im Falle von Erdbeben oder Vulkanausbrüchen alles andere als angenehm! Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen auch berichten, dass man bei starker Brandung auch in einer Entfernung von ca. 2km vom Meer nicht leicht einschlafen kann.</p>
<p>Übrigens waren Sie schon in Simmersfeld und haben sich bei mittlerer  oder hoher Windgeschwindigkeit die Geräusche angehört? </p>
<p>Hübsch, auch noch gleich einen weiteren Schauplatz aufzumachen &#8211; auch wenn es nicht zum Thema gehört: Meine Familie und ich stören uns  auch an den von Ihnen angeführten Dingen, wie Einsatz von Pestiziden oder Antibiotika bei der Fleisch-„produktion“. Ich persönlich versuche auch meinen PKW so wenig wie möglich zu nutzen. Zudem versuchen meine Familie und ich uns aktiv für die Belange des Umwelt- und Naturschutzes einzusetzen.</p>
<p>Gruß Andreas Kaiser</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Kaiser</title>
		<link>https://archive.pronaturraum.de/2012/08/21/himmel-wir-nehmen-die-angste-der-burger-ernst/#comment-39</link>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Sep 2012 07:37:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://archive.pronaturraum.de/?p=294#comment-39</guid>
		<description><![CDATA[Hallo Herr Hofmann,
Welche Schlussfolgerungen? Ich habe nur korrigiert, weil Sie schrieben: „Dieser Schall ist erst ab ca. 70 dbA überhaupt wahrnehmbar“, das Papier des bayrischen Umweltamtes aber mit der Einheit dB(Z) umgeht.

Zur Schallpegelbewertung von Messwerten:
Die Z-Bewertung bedeutet Zero-Bewertung, das heißt der Messwert wird genommen wie er ist. Die A-Bewertung versucht die unterschiedliche Empfindlichkeit des menschlichen Ohres bei bestimmten Frequenzen nachzubilden. Es wird bei bestimmten Frequenzen dB‘s addiert oder, wie bei tiefen Frequenzen, subtrahiert.
Für die Umrechnung von dB(Z) bzw. dB(A) können Sie sich des folgendes Tools bedienen:
http://www.schweizer-fn.de/berechnung/akustik/v2_bewertungsfaktoren_rech.htm
Bei 20 Hz sehen sie einen Wert von etwa -50. Diesen müssen sie von dem gemessenen, unbewerteten Messwert subtrahieren und Sie erhalten den A-bewerteten Schalldruckpegel.

Doch nun zur Metastudie: Danke für die prompte Quellenangabe, da ich diesen Artikel noch nicht kannte. Ich hoffe Sie sind über die Zusammenfassung (ES 4.1.a) hinausgekommen und haben den Abschnitt über Infraschall gelesen? Da heisst es bei Kapitel 2.2.b : „It is difficult to find reliable and comparable infrasound and low frequency noise (ILFN) measurement data in the peer-reviewed literature. Table 2 provides some examples of such measurements from wind turbines. For each case, the reliability of the infrasonic data is not known (the infrasonic measurement technique is not described in each report), although it is assumed that the low frequency noise was captured accurately. The method for obtaining the sound pressure level is not described for each reported data set, and some may come from averages over many day/time/wind conditions while others may be just from a single day’s measurement campaign.“
Die Datengrundlage scheint also alles andere als gesichert. Und weiter auf Seite 12, gleiches Kapitel :“Such data have led many researchers to conclude that the infrasound and low frequency noise from wind turbines is not an issue (Leventhal, 2009; O&#039;Neal, 2011; Bowdler, 2009). Others who have sought explanations for complaints from those living near wind turbines have pointed to ILFN as a problem (Pierpont, 2009; Branco &amp; Alves-Pereira, 2004). Some have declared the low frequency range to be of greatest concern (Kamperman et al., 2008; Jung, 2008). “
Auch hier scheint man sich also nicht einig und das sogar im gleichen Paper!
Wieder muss ich Sie darauf hinweisen, dass ich keine Beurteilung vornehme. Ich möchte Sie nur auf die momentanen alles andere als gesicherten wissenschaftlichen Untersuchungen aufmerksam machen.
Wir können uns noch tagelang Artikel hin und herschicken: Sie schicken mir die, die Ungefährlichkeit von Infraschall beweisen, ich Ihnen die, die die Gefährlichkeit zeigen. Falls es langweilig wird können wir das Ganze auch umgekehrt machen. Deswegen möchte ich Sie auf folgenden Artikel hinweisen: “Infraschall von Windkraftanlagen als Gesundheitsgefahr“ (http://www.wkaweg.de/downloads/InfraschallvonWindkraftanlagenalsGesundheitsgefahr.pdf). Besonders treffend fand ich dort folgende Bemerkung: „Die Verneinung schädlicher Wirkungen ist vermutlich nicht unabhängig von wirtschaftlichen und politischen Intereressen.“  Das gleiche gilt natürlich auch für die Bejahung der schädlichen Wirkung. Solange keine eindeutige wissenschaftliche Klärung stattgefunden hat wird die Diskussion über die schädliche Wirkung (Ja, Nein oder Vielleicht!) von Infraschall bei WKA’s immer wieder stattfinden! Und das ist schade, wo doch die Landesregierung beim Gesetzesbeschluss zur Änderung des Landesplanungsgesetzes am 9.5.2012 schon bei Kapitel 1.2 des Umweltberichts schreibt: “Das Ziel des Gesetzentwurfs, einen stärkeren Ausbau der Windkraft zu fördern, kann nur durch eine Kombination verschiedener Maßnahmen und unter Einbeziehung, Unterstützung und Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger erreicht werden.“
Wer auch immer so etwas schreibt und unterschreibt sollte die Bedenken seiner Bürgerinnen und Bürger nicht einfach so vom Tisch fegen! Und das geht nun einmal nicht mit, zumindest in meinen Augen, ungesicherten Daten!!! 

Ich sehe Herr Raabe war schneller, schreibt aber in einem ähnlichen Tenor.

Gruß Andreas Kaiser]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Hofmann,<br />
Welche Schlussfolgerungen? Ich habe nur korrigiert, weil Sie schrieben: „Dieser Schall ist erst ab ca. 70 dbA überhaupt wahrnehmbar“, das Papier des bayrischen Umweltamtes aber mit der Einheit dB(Z) umgeht.</p>
<p>Zur Schallpegelbewertung von Messwerten:<br />
Die Z-Bewertung bedeutet Zero-Bewertung, das heißt der Messwert wird genommen wie er ist. Die A-Bewertung versucht die unterschiedliche Empfindlichkeit des menschlichen Ohres bei bestimmten Frequenzen nachzubilden. Es wird bei bestimmten Frequenzen dB‘s addiert oder, wie bei tiefen Frequenzen, subtrahiert.<br />
Für die Umrechnung von dB(Z) bzw. dB(A) können Sie sich des folgendes Tools bedienen:<br />
<a href="http://www.schweizer-fn.de/berechnung/akustik/v2_bewertungsfaktoren_rech.htm" rel="nofollow" target="_blank">http://www.schweizer-fn.de/berechnung/akustik/v2_bewertungsfaktoren_rech.htm</a><br />
Bei 20 Hz sehen sie einen Wert von etwa -50. Diesen müssen sie von dem gemessenen, unbewerteten Messwert subtrahieren und Sie erhalten den A-bewerteten Schalldruckpegel.</p>
<p>Doch nun zur Metastudie: Danke für die prompte Quellenangabe, da ich diesen Artikel noch nicht kannte. Ich hoffe Sie sind über die Zusammenfassung (ES 4.1.a) hinausgekommen und haben den Abschnitt über Infraschall gelesen? Da heisst es bei Kapitel 2.2.b : „It is difficult to find reliable and comparable infrasound and low frequency noise (ILFN) measurement data in the peer-reviewed literature. Table 2 provides some examples of such measurements from wind turbines. For each case, the reliability of the infrasonic data is not known (the infrasonic measurement technique is not described in each report), although it is assumed that the low frequency noise was captured accurately. The method for obtaining the sound pressure level is not described for each reported data set, and some may come from averages over many day/time/wind conditions while others may be just from a single day’s measurement campaign.“<br />
Die Datengrundlage scheint also alles andere als gesichert. Und weiter auf Seite 12, gleiches Kapitel :“Such data have led many researchers to conclude that the infrasound and low frequency noise from wind turbines is not an issue (Leventhal, 2009; O&#8217;Neal, 2011; Bowdler, 2009). Others who have sought explanations for complaints from those living near wind turbines have pointed to ILFN as a problem (Pierpont, 2009; Branco &amp; Alves-Pereira, 2004). Some have declared the low frequency range to be of greatest concern (Kamperman et al., 2008; Jung, 2008). “<br />
Auch hier scheint man sich also nicht einig und das sogar im gleichen Paper!<br />
Wieder muss ich Sie darauf hinweisen, dass ich keine Beurteilung vornehme. Ich möchte Sie nur auf die momentanen alles andere als gesicherten wissenschaftlichen Untersuchungen aufmerksam machen.<br />
Wir können uns noch tagelang Artikel hin und herschicken: Sie schicken mir die, die Ungefährlichkeit von Infraschall beweisen, ich Ihnen die, die die Gefährlichkeit zeigen. Falls es langweilig wird können wir das Ganze auch umgekehrt machen. Deswegen möchte ich Sie auf folgenden Artikel hinweisen: “Infraschall von Windkraftanlagen als Gesundheitsgefahr“ (<a href="http://www.wkaweg.de/downloads/InfraschallvonWindkraftanlagenalsGesundheitsgefahr.pdf" rel="nofollow" target="_blank">http://www.wkaweg.de/downloads/InfraschallvonWindkraftanlagenalsGesundheitsgefahr.pdf</a>). Besonders treffend fand ich dort folgende Bemerkung: „Die Verneinung schädlicher Wirkungen ist vermutlich nicht unabhängig von wirtschaftlichen und politischen Intereressen.“  Das gleiche gilt natürlich auch für die Bejahung der schädlichen Wirkung. Solange keine eindeutige wissenschaftliche Klärung stattgefunden hat wird die Diskussion über die schädliche Wirkung (Ja, Nein oder Vielleicht!) von Infraschall bei WKA’s immer wieder stattfinden! Und das ist schade, wo doch die Landesregierung beim Gesetzesbeschluss zur Änderung des Landesplanungsgesetzes am 9.5.2012 schon bei Kapitel 1.2 des Umweltberichts schreibt: “Das Ziel des Gesetzentwurfs, einen stärkeren Ausbau der Windkraft zu fördern, kann nur durch eine Kombination verschiedener Maßnahmen und unter Einbeziehung, Unterstützung und Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger erreicht werden.“<br />
Wer auch immer so etwas schreibt und unterschreibt sollte die Bedenken seiner Bürgerinnen und Bürger nicht einfach so vom Tisch fegen! Und das geht nun einmal nicht mit, zumindest in meinen Augen, ungesicherten Daten!!! </p>
<p>Ich sehe Herr Raabe war schneller, schreibt aber in einem ähnlichen Tenor.</p>
<p>Gruß Andreas Kaiser</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tanja Schmidt-Scheele</title>
		<link>https://archive.pronaturraum.de/2012/08/21/himmel-wir-nehmen-die-angste-der-burger-ernst/#comment-30</link>
		<dc:creator><![CDATA[Tanja Schmidt-Scheele]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Sep 2012 14:01:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://archive.pronaturraum.de/?p=294#comment-30</guid>
		<description><![CDATA[Die  Verläufe des emitierten Schalldruckpegels mit der Entfernung zur Quelle (WKA) kann man unter folgender Veröffentlichung auf Seite 10 und 11 entnehmen:
http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Erdbeben-Gefaehrdungsanalysen/Seismologie/Downloads/infraschall_WKA.pdf]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die  Verläufe des emitierten Schalldruckpegels mit der Entfernung zur Quelle (WKA) kann man unter folgender Veröffentlichung auf Seite 10 und 11 entnehmen:<br />
<a href="http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Erdbeben-Gefaehrdungsanalysen/Seismologie/Downloads/infraschall_WKA.pdf" rel="nofollow" target="_blank">http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Erdbeben-Gefaehrdungsanalysen/Seismologie/Downloads/infraschall_WKA.pdf</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Kaiser</title>
		<link>https://archive.pronaturraum.de/2012/08/21/himmel-wir-nehmen-die-angste-der-burger-ernst/#comment-29</link>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Sep 2012 13:12:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://archive.pronaturraum.de/?p=294#comment-29</guid>
		<description><![CDATA[Hallo Herr Hofmann!

Wieder muss ich Sie korrigieren.

Ich vermute, Sie beziehen sich auf folgendes Papier: &lt;a href=&quot;http://www.lfu.bayern.de/umweltwissen/doc/uw_117_windkraftanlagen_infraschall_gesundheit.pdf&quot; title=&quot;windkraftanlagen infraschall&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.lfu.bayern.de/umweltwissen/doc/uw_117_windkraftanlagen_infraschall_gesundheit.pdf&lt;/a&gt;. Ich denke Sie haben nur kurz quer gelesen!
Es ist nicht korrekt, dass Schall mit 20Hz erst ab 70 dB(A) wahrnehmbar ist. Tabelle 1 des obigen Papiers zeigt Hörschwellen von 70 dB(Z) und eine Wahrnehmungsschwelle von 68,5 dB(Z).  Bitte beachten Sie das Z!!!  Das entspricht einem Schalldruckpegel von &lt; 20 dB(A)!
Obiges Papier enthält in Tabelle 2 konkrete Messwerte für eine Windkraftanlage. Es treten hier sehr wohl Pegel von 70 dB(Z) im Bereich von 20 Hz auf. Allerdings ist die Messmethode fragwürdig; siehe Fußnote 8 und Fußnote 9: „Long-Term Equivalent continuous sound level (Leq): Über die Einwirkzeit energetisch gemittelter Schalldruckpegel“ und 20 Hz „Terzmitten-Frequenz“. Einmal wird über die Zeit gemittelt und gleichzeitig über die Frequenz. Es wird weder eine eventuelle Tonhaftigkeit noch eine Impulshaftigkeit berücksichtigt. Damit wären wir wieder bei dem Bericht des RKI’s, das optimierte Messmethoden anmahnt.

Gruß Andreas Kaiser]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Hofmann!</p>
<p>Wieder muss ich Sie korrigieren.</p>
<p>Ich vermute, Sie beziehen sich auf folgendes Papier: <a href="http://www.lfu.bayern.de/umweltwissen/doc/uw_117_windkraftanlagen_infraschall_gesundheit.pdf" title="windkraftanlagen infraschall" target="_blank" rel="nofollow" target="_blank">http://www.lfu.bayern.de/umweltwissen/doc/uw_117_windkraftanlagen_infraschall_gesundheit.pdf</a>. Ich denke Sie haben nur kurz quer gelesen!<br />
Es ist nicht korrekt, dass Schall mit 20Hz erst ab 70 dB(A) wahrnehmbar ist. Tabelle 1 des obigen Papiers zeigt Hörschwellen von 70 dB(Z) und eine Wahrnehmungsschwelle von 68,5 dB(Z).  Bitte beachten Sie das Z!!!  Das entspricht einem Schalldruckpegel von &lt; 20 dB(A)!<br />
Obiges Papier enthält in Tabelle 2 konkrete Messwerte für eine Windkraftanlage. Es treten hier sehr wohl Pegel von 70 dB(Z) im Bereich von 20 Hz auf. Allerdings ist die Messmethode fragwürdig; siehe Fußnote 8 und Fußnote 9: „Long-Term Equivalent continuous sound level (Leq): Über die Einwirkzeit energetisch gemittelter Schalldruckpegel“ und 20 Hz „Terzmitten-Frequenz“. Einmal wird über die Zeit gemittelt und gleichzeitig über die Frequenz. Es wird weder eine eventuelle Tonhaftigkeit noch eine Impulshaftigkeit berücksichtigt. Damit wären wir wieder bei dem Bericht des RKI’s, das optimierte Messmethoden anmahnt.</p>
<p>Gruß Andreas Kaiser</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Claudia Weinreuter</title>
		<link>https://archive.pronaturraum.de/2012/08/21/himmel-wir-nehmen-die-angste-der-burger-ernst/#comment-28</link>
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Weinreuter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Sep 2012 12:59:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://archive.pronaturraum.de/?p=294#comment-28</guid>
		<description><![CDATA[Hallo Herr Hofmann,
in einer Entfernung von 1 km sind sehr wohl Schalldruckpegel von 75 dB zu erwarten. Eine detaillierte Erläuterung zu diesem Thema finden Sie im Kommentar von Andreas Kaiser zu &quot;Malsch und Stuttgart lassen grüßen&quot; vom 06.09.2012.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Hofmann,<br />
in einer Entfernung von 1 km sind sehr wohl Schalldruckpegel von 75 dB zu erwarten. Eine detaillierte Erläuterung zu diesem Thema finden Sie im Kommentar von Andreas Kaiser zu &#8220;Malsch und Stuttgart lassen grüßen&#8221; vom 06.09.2012.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Uwe Schumacher</title>
		<link>https://archive.pronaturraum.de/2012/08/21/himmel-wir-nehmen-die-angste-der-burger-ernst/#comment-20</link>
		<dc:creator><![CDATA[Uwe Schumacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Sep 2012 19:45:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://archive.pronaturraum.de/?p=294#comment-20</guid>
		<description><![CDATA[Hallo, 
zuerst einmal ein großes Lob für die Erstellung dieses professionellen Internetauftritts. Das gibt uns Malscher Bürgern eine gute Gelegenheit uns unabhängiger zu informieren und untereinander zu diskutieren. Vielen Dank!

Auf der Seite der WHO habe ich die &quot;Leitlinien für die Europäische Region gegen Nachtlärm&quot; gefunden: http://www.euro.who.int/document/e92845.pdf
Auch das Bundesumweltamt hat sich mit dem gesundheitlichen Auswirkungen von Lärm (hier Fluglärm) beschäftigt: http://www.umweltbundesamt.de/laermprobleme/veranstaltungen/nachtfluglaerm/babisch.pdf

Laut WHO gibt es bereits ab 30dB messbare körperliche Auswirkungen, besonders bei empfindlichen Personen wie Kindern, chronisch Kranken und Älteren: 
Unter 30 dB wurde ein leichter Anstieg der Bewegungen im Schlaf festgestellt. 
Zwischen 30 und 40dB wurden nachteilige Auswirkungen wie Änderungen im Herz-Kreislauf-System, Anstieg der Gehirnströme und Änderungen der Schlafphasen festgestellt. Manche Menschen benötigen hier schon Schlafmittel.
Über 40dB wurden von der WHO Schlafstörungen, Bluthochdruck und ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte festgestellt. 

Die Empfehlung der WHO ist daher, bei einer nächtlichen Lärmbelästigung unter 40dB zu bleiben. 

Doch was bedeutet dies für Völkersbach? Hier ist es nachts so ruhig, daß man nachtaktive Tiere und ganz vereinzelt mal ein Auto oder den Bus hört.
Ich wohne mit meiner Familie hauptsächlich wegen der Ruhe und der Natur in Völkersbach. Eine dauerhafte Lärmbelästigung vom 35..45 dB(A) ist für mich nicht akzeptabel.

Leider ist die von der Gemeinde veröffentlichte Schallprognose nicht glaubwürdig, denn es fehlen wichtige Angaben wie Windrichtung und Stärke, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, etc... 
Auch die Unabhängigkeit dieser Schallprognose ist nicht gegeben, besteht &quot;SüdwestWind - Neue Energien GmbH&quot; laut Ihres Internetauftritts aus 3 Mitarbeitern und bezieht Ihre Einkünfte aus der Projektierung von Windenergieanlagen.
Die tatsächlich zu erwartende Lärmbelästigung dürfte erst ein unabhängiges Gutachten ans Licht bringen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
zuerst einmal ein großes Lob für die Erstellung dieses professionellen Internetauftritts. Das gibt uns Malscher Bürgern eine gute Gelegenheit uns unabhängiger zu informieren und untereinander zu diskutieren. Vielen Dank!</p>
<p>Auf der Seite der WHO habe ich die &#8220;Leitlinien für die Europäische Region gegen Nachtlärm&#8221; gefunden: <a href="http://www.euro.who.int/document/e92845.pdf" rel="nofollow" target="_blank">http://www.euro.who.int/document/e92845.pdf</a><br />
Auch das Bundesumweltamt hat sich mit dem gesundheitlichen Auswirkungen von Lärm (hier Fluglärm) beschäftigt: <a href="http://www.umweltbundesamt.de/laermprobleme/veranstaltungen/nachtfluglaerm/babisch.pdf" rel="nofollow" target="_blank">http://www.umweltbundesamt.de/laermprobleme/veranstaltungen/nachtfluglaerm/babisch.pdf</a></p>
<p>Laut WHO gibt es bereits ab 30dB messbare körperliche Auswirkungen, besonders bei empfindlichen Personen wie Kindern, chronisch Kranken und Älteren:<br />
Unter 30 dB wurde ein leichter Anstieg der Bewegungen im Schlaf festgestellt.<br />
Zwischen 30 und 40dB wurden nachteilige Auswirkungen wie Änderungen im Herz-Kreislauf-System, Anstieg der Gehirnströme und Änderungen der Schlafphasen festgestellt. Manche Menschen benötigen hier schon Schlafmittel.<br />
Über 40dB wurden von der WHO Schlafstörungen, Bluthochdruck und ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte festgestellt. </p>
<p>Die Empfehlung der WHO ist daher, bei einer nächtlichen Lärmbelästigung unter 40dB zu bleiben. </p>
<p>Doch was bedeutet dies für Völkersbach? Hier ist es nachts so ruhig, daß man nachtaktive Tiere und ganz vereinzelt mal ein Auto oder den Bus hört.<br />
Ich wohne mit meiner Familie hauptsächlich wegen der Ruhe und der Natur in Völkersbach. Eine dauerhafte Lärmbelästigung vom 35..45 dB(A) ist für mich nicht akzeptabel.</p>
<p>Leider ist die von der Gemeinde veröffentlichte Schallprognose nicht glaubwürdig, denn es fehlen wichtige Angaben wie Windrichtung und Stärke, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, etc&#8230;<br />
Auch die Unabhängigkeit dieser Schallprognose ist nicht gegeben, besteht &#8220;SüdwestWind &#8211; Neue Energien GmbH&#8221; laut Ihres Internetauftritts aus 3 Mitarbeitern und bezieht Ihre Einkünfte aus der Projektierung von Windenergieanlagen.<br />
Die tatsächlich zu erwartende Lärmbelästigung dürfte erst ein unabhängiges Gutachten ans Licht bringen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Horstrup</title>
		<link>https://archive.pronaturraum.de/2012/08/21/himmel-wir-nehmen-die-angste-der-burger-ernst/#comment-14</link>
		<dc:creator><![CDATA[Markus Horstrup]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Aug 2012 17:24:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://archive.pronaturraum.de/?p=294#comment-14</guid>
		<description><![CDATA[Herr Bürgermeister Himmel erwägt prüfen zu lassen, ob ein Mindestabstand der WEA zur Wohnbebauung von 1200 Metern statt 1000 Metern möglich ist. Ist es nicht so, dass die WHO 2000 Meter (!) Mindestabstand empfiehlt? Hat jemand der Leser eine verbindliche Quelle hierzu? Sollten wir Herrn Bürgermeister Himmel nicht auf die Empfehlung der WHO hinweisen, so dass ein Mindestabstand von 1200 Metern indiskutabel ist?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Bürgermeister Himmel erwägt prüfen zu lassen, ob ein Mindestabstand der WEA zur Wohnbebauung von 1200 Metern statt 1000 Metern möglich ist. Ist es nicht so, dass die WHO 2000 Meter (!) Mindestabstand empfiehlt? Hat jemand der Leser eine verbindliche Quelle hierzu? Sollten wir Herrn Bürgermeister Himmel nicht auf die Empfehlung der WHO hinweisen, so dass ein Mindestabstand von 1200 Metern indiskutabel ist?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
