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	<title>Kommentare zu: So wenig Windkraftanlagen wie möglich</title>
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	<description>Offizielle Seite der Bürgerinitiative proNaturRaum Völkersbach - Malsch</description>
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		<title>Von: Markus Horstrup</title>
		<link>https://archive.pronaturraum.de/2012/09/26/so-wenig-windkraftanlagen-wie-moglich/#comment-81</link>
		<dc:creator><![CDATA[Markus Horstrup]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Oct 2012 08:24:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://archive.pronaturraum.de/?p=571#comment-81</guid>
		<description><![CDATA[Guten Tag,
ich kann Ihre Argumentation, Herr Hofmann, ebenso wenig verstehen wie die Vertreter der BI, die hier bereits geantwortet haben. Im übrigen muss ich anmerken, dass die BI großartige Arbeit leistet uns Bürgern aus den betroffenen OT die Informationen zu geben, die uns die Gemeindeverwaltung eben nicht gibt. Deshalb Kompliment an Sie,die Aktiven, der BI! Klasse, weiter so!

Anmerkung zur drohenden Abwanderung und dem daraus zwangsläufig resultierenden Wertverlust der Immobilien:
Auch ich habe den jungen Familienvater auf der öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates Völkersbach am 24.09.12 im Klosterhof erlebt und er hat mir (und vermutlich vielen Bürgern) aus der Seele gesprochen. Ich sehe mich in der gleichen Position, weil ich kurz vor der Veröffentlichung der aktuellen Planungen der Gemeinde Malsch bereits ein Baugrundstück in Völkersbach gekauft habe. Wenn ich rechtzeitig über die Planungen der Gemeinde informiert worden wäre hätte ich tatsächlich in Völkersbach nicht gekauft oder hätte zumindest ebenso wie der Familienvater gezögert. Genau diese Überlegungen hegen aus der aktuellen allgemeinen Verunsicherung heraus sicherlich viele Bürger, die eine Immobilie zum Kauf suchen. Auf Grund dieser Situation werden sich auch die Immobilienwerte entsprechend entwickeln. 

Die aktuellen Planungen der Stadt Gaggenau im Norden und Osten von Freiolsheim, also im Süden bzw. Südwesten von Völkersbach - also der &quot;Hauptwohnrichtung&quot; Völkersbachs - Konzentrationszonen auszuweisen macht die Sache nicht besser!

Bei der Infoveranstaltung der BI am 03.10.12 habe ich mit einem älteren Herrn aus Schluttenbach gesprochen, der sich ernsthafte Sorgen bzgl. seiner Altersvorsorge macht. Er befürchtet, dass schon jetzt vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen um die WKA das Eigenkapital aus dem Verkauf seines Hauses nicht ausreichen wird, um ihn und seine Frau im hohen Alter zu versorgen. Er sieht seine Altersplanung in Gefahr. Diese Sorge bestätigt auch ein Bericht über den Immobilienpreisspielel 2012 der VolksbankLaub GmbH Ettlingen in den BNN vom 29.09.12.

Bei der öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates in Waldprechtsweier am 12.09.12 hat der Anwalt der Gemeinde, Herr Dr. Melchiger, zwar berichtet, ihm sei kein Gerichtsurteil bekannt, dass den Wertverlust von Immobilien in der Nähe von WKA bestätgit. Bei der Aussage berücksichtigt Herr Dr. Melchinger aber nicht, dass nicht die Gerichte die Immobilienprese regeln, sondern Lage, Angebot und Nachfrage! 

Auch für mich steht fest, dass derzeit die Nachfrage nach Immobilien im gesamten Raum Völlkersbach und der angrenzenden Orte zumindest stark eingegrenzt ist, denn wer möchte sich schon freiwillig einem derzeit unkalkulierbaren Risiko für Wohn- und Lebensqualität aussetzen?

Freundliche Grüße
Markus Horstrup]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,<br />
ich kann Ihre Argumentation, Herr Hofmann, ebenso wenig verstehen wie die Vertreter der BI, die hier bereits geantwortet haben. Im übrigen muss ich anmerken, dass die BI großartige Arbeit leistet uns Bürgern aus den betroffenen OT die Informationen zu geben, die uns die Gemeindeverwaltung eben nicht gibt. Deshalb Kompliment an Sie,die Aktiven, der BI! Klasse, weiter so!</p>
<p>Anmerkung zur drohenden Abwanderung und dem daraus zwangsläufig resultierenden Wertverlust der Immobilien:<br />
Auch ich habe den jungen Familienvater auf der öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates Völkersbach am 24.09.12 im Klosterhof erlebt und er hat mir (und vermutlich vielen Bürgern) aus der Seele gesprochen. Ich sehe mich in der gleichen Position, weil ich kurz vor der Veröffentlichung der aktuellen Planungen der Gemeinde Malsch bereits ein Baugrundstück in Völkersbach gekauft habe. Wenn ich rechtzeitig über die Planungen der Gemeinde informiert worden wäre hätte ich tatsächlich in Völkersbach nicht gekauft oder hätte zumindest ebenso wie der Familienvater gezögert. Genau diese Überlegungen hegen aus der aktuellen allgemeinen Verunsicherung heraus sicherlich viele Bürger, die eine Immobilie zum Kauf suchen. Auf Grund dieser Situation werden sich auch die Immobilienwerte entsprechend entwickeln. </p>
<p>Die aktuellen Planungen der Stadt Gaggenau im Norden und Osten von Freiolsheim, also im Süden bzw. Südwesten von Völkersbach &#8211; also der &#8220;Hauptwohnrichtung&#8221; Völkersbachs &#8211; Konzentrationszonen auszuweisen macht die Sache nicht besser!</p>
<p>Bei der Infoveranstaltung der BI am 03.10.12 habe ich mit einem älteren Herrn aus Schluttenbach gesprochen, der sich ernsthafte Sorgen bzgl. seiner Altersvorsorge macht. Er befürchtet, dass schon jetzt vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen um die WKA das Eigenkapital aus dem Verkauf seines Hauses nicht ausreichen wird, um ihn und seine Frau im hohen Alter zu versorgen. Er sieht seine Altersplanung in Gefahr. Diese Sorge bestätigt auch ein Bericht über den Immobilienpreisspielel 2012 der VolksbankLaub GmbH Ettlingen in den BNN vom 29.09.12.</p>
<p>Bei der öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates in Waldprechtsweier am 12.09.12 hat der Anwalt der Gemeinde, Herr Dr. Melchiger, zwar berichtet, ihm sei kein Gerichtsurteil bekannt, dass den Wertverlust von Immobilien in der Nähe von WKA bestätgit. Bei der Aussage berücksichtigt Herr Dr. Melchinger aber nicht, dass nicht die Gerichte die Immobilienprese regeln, sondern Lage, Angebot und Nachfrage! </p>
<p>Auch für mich steht fest, dass derzeit die Nachfrage nach Immobilien im gesamten Raum Völlkersbach und der angrenzenden Orte zumindest stark eingegrenzt ist, denn wer möchte sich schon freiwillig einem derzeit unkalkulierbaren Risiko für Wohn- und Lebensqualität aussetzen?</p>
<p>Freundliche Grüße<br />
Markus Horstrup</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Kaiser</title>
		<link>https://archive.pronaturraum.de/2012/09/26/so-wenig-windkraftanlagen-wie-moglich/#comment-80</link>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Oct 2012 19:10:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://archive.pronaturraum.de/?p=571#comment-80</guid>
		<description><![CDATA[Hallo Herr Rupp,

ich jedenfalls war im Juli bei der Informationsveranstaltung der Gemeinde Malsch im Völkersbacher Klosterhof Die Veranstaltung war zwar nicht brechend voll, aber gut besucht! Bei der vorangegangenen Veranstaltung im Januar hatte ich leider keine Zeit.

Es ist richtig, die Diskussion ist teilweise sehr emotional und deswegen leider manchmal unsachlich. Man kann aber schon zu dem Schluss kommen, dass die Gemeinde Tatsachen zurückhält oder schönt. Bei der Veranstaltung im Juli war z.B. noch die Rede von 1000m² dauerhaften Flächenverbrauch pro WKA, bei der öffentlichen Ortschaftsratssitzung am 24.9. war dann auf einmal die Rede von 2500m² und meine Recherchen im Netz brachten noch größeren Flächenverbrauch zu Tage. Der Planer in Freiolsheim sprach von einer Rodungsfläche von bis zu 1ha, wovon 60% renaturiert werden können. Auch verwundert, dass die Fotomontagen nicht ins Netz gestellt werden. So etwas schafft Misstrauen!

Aber gerne können Sie die, von der BI eingescannten, Leserbriefe zu kommentieren. Die &quot;ganze Soße&quot;, wie Sie so schön auf Ihrem Blog schreiben! Es ist richtig, darunter sind auch falsche Aussagen, aber es liegt an Ihnen z.B. mit Kommentaren für die Richtigstellung zu sorgen! Stellen Sie uns stichhaltige Argumente und wissenschaftlich fundierte Artikel zur Verfügung. Leider handelt es sich bei den, auf Ihrem Blog angeführten „Fachleuten“ um eine einzige Person: Einen Physiker des Bayrischen Landesamts für Umwelt, der die TA Lärm in verkürzter Form wiedergibt. Haben Sie mit ihm gesprochen? Hat er auch Ahnung von medizinischen Aspekten? Kennen Sie eigentlich die &lt;a href=&quot;http://edoc.rki.de/documents/rki_ab/re67flHRghoUo/PDF/22wFEQ7q9U2VE.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Empfehlung der Kommission&lt;/a&gt; des RKI’s? Oder spielt diese für Ihre Überlegungen keine Rolle? Das wäre schade!

Gruß Andreas Kaiser]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Rupp,</p>
<p>ich jedenfalls war im Juli bei der Informationsveranstaltung der Gemeinde Malsch im Völkersbacher Klosterhof Die Veranstaltung war zwar nicht brechend voll, aber gut besucht! Bei der vorangegangenen Veranstaltung im Januar hatte ich leider keine Zeit.</p>
<p>Es ist richtig, die Diskussion ist teilweise sehr emotional und deswegen leider manchmal unsachlich. Man kann aber schon zu dem Schluss kommen, dass die Gemeinde Tatsachen zurückhält oder schönt. Bei der Veranstaltung im Juli war z.B. noch die Rede von 1000m² dauerhaften Flächenverbrauch pro WKA, bei der öffentlichen Ortschaftsratssitzung am 24.9. war dann auf einmal die Rede von 2500m² und meine Recherchen im Netz brachten noch größeren Flächenverbrauch zu Tage. Der Planer in Freiolsheim sprach von einer Rodungsfläche von bis zu 1ha, wovon 60% renaturiert werden können. Auch verwundert, dass die Fotomontagen nicht ins Netz gestellt werden. So etwas schafft Misstrauen!</p>
<p>Aber gerne können Sie die, von der BI eingescannten, Leserbriefe zu kommentieren. Die &#8220;ganze Soße&#8221;, wie Sie so schön auf Ihrem Blog schreiben! Es ist richtig, darunter sind auch falsche Aussagen, aber es liegt an Ihnen z.B. mit Kommentaren für die Richtigstellung zu sorgen! Stellen Sie uns stichhaltige Argumente und wissenschaftlich fundierte Artikel zur Verfügung. Leider handelt es sich bei den, auf Ihrem Blog angeführten „Fachleuten“ um eine einzige Person: Einen Physiker des Bayrischen Landesamts für Umwelt, der die TA Lärm in verkürzter Form wiedergibt. Haben Sie mit ihm gesprochen? Hat er auch Ahnung von medizinischen Aspekten? Kennen Sie eigentlich die <a href="http://edoc.rki.de/documents/rki_ab/re67flHRghoUo/PDF/22wFEQ7q9U2VE.pdf" rel="nofollow" target="_blank">Empfehlung der Kommission</a> des RKI’s? Oder spielt diese für Ihre Überlegungen keine Rolle? Das wäre schade!</p>
<p>Gruß Andreas Kaiser</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Joerg Rupp</title>
		<link>https://archive.pronaturraum.de/2012/09/26/so-wenig-windkraftanlagen-wie-moglich/#comment-79</link>
		<dc:creator><![CDATA[Joerg Rupp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Oct 2012 14:59:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://archive.pronaturraum.de/?p=571#comment-79</guid>
		<description><![CDATA[Also, ich finde, die Gemeinde hat zunächst mal alles richtig gemacht. Informiert und gesagt: das und das ist möglich. Was wir machen, steht auf einem anderen Blatt Papier. DAS genau ist der Planungsstand. Daraufhin hat die völlig unsachliche Diskussion angefangen. WO waren Sie denn alle bei der Bürgerinformationen im Juli? Da war fast keineR da. Naja.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also, ich finde, die Gemeinde hat zunächst mal alles richtig gemacht. Informiert und gesagt: das und das ist möglich. Was wir machen, steht auf einem anderen Blatt Papier. DAS genau ist der Planungsstand. Daraufhin hat die völlig unsachliche Diskussion angefangen. WO waren Sie denn alle bei der Bürgerinformationen im Juli? Da war fast keineR da. Naja.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Kaiser</title>
		<link>https://archive.pronaturraum.de/2012/09/26/so-wenig-windkraftanlagen-wie-moglich/#comment-78</link>
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kaiser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Oct 2012 11:53:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://archive.pronaturraum.de/?p=571#comment-78</guid>
		<description><![CDATA[Herr Hofmann,

fangen wir von hinten an. Sie behaupten 6% der Malscher Bevölkerung sind gegen WKA. Das stimmt aus mehreren Gründen nicht. Die Unterschriftenliste ist gegen den Teilflächennutzungsplan in seiner jetzigen Form und nicht pro oder contra Windkraft. Zudem rechnen sie mit der gesamten Malscher Bevölkerung. Auch das stimmt nicht, denn eigentlich können nur volljährige Bürgerinnen und Bürger unterschreiben und Sie setzen voraus, dass auch wirklich jede Bürgerin und jeder Bürger gefragt wurde und ihren/seinen (Un-)Willen kundgetan hat. Übrigens: Die Landesregierung vertritt bei Ihrer (Milchmädchen-)Rechnung auch nur ca. 21% der Bevölkerung BW’s!

Zur Abwanderung: Wenn Sie bei der letzten Ortschaftsratssitzung anwesend gewesen wären, hätten Sie sich die Sorgen eines jungen Familienvaters anhören können, der sich nun die Frage stellt ob er in Völkersbach ein Baugrundstück erwerben soll oder nicht. Sollte er sich dagegen entscheiden, dann tut er dies laut seiner Aussage nicht aus wirtschaftlichen Gründen, sondern weil er nicht in der Nähe von Windkraftanlagen leben möchte. Ich kenne mindestens noch einen weiteren Bürger, der sich in Völkersbach kein Grundstück gekauft hätte, wenn er vorher von den geplanten WKA’s gewusst hätte! Und ich weiss von mehreren Bewohnern Völkersbachs, die ohne wenn und aber beim Bau von WKA&#039;s um Völkersbach wegziehen werden. Wenn das keine Hinweise auf Abwanderung sind...

Zur Störung des ökologischen Gleichgewichts: Meine Recherche im Internet hat Flächenverluste von bis zu 8000m²/WKA ergeben. (z.B. &lt;a href=&quot;http://www.wind-ist-kraft.de/wp-content/uploads/Fachtagung-Windenergie-im-Wald_Mappe-web.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Fachtagung Windenergie&lt;/a&gt;) Auch der Vertreter des Planungsbüros für Ettlingen und Gaggenau sprach am 1.10.2012 in Freiolsheim von einem Flächenbedarf von ca. 0,8–1 ha Wald pro WKA. Das ergibt bei der Malscher Maximalplanung einen Verlust von altem Waldbestand von ca. 18 – 20 ha. Ich hoffe, Sie können sich diese Fläche vorstellen? Das sind etwa 25 Fussballplätze. Bei einem Bestand von 60 - 200 ca. 100 Jahre alter Bäume / ha (je nach Waldtyp) sind das insgesamt zwischen 1000 und 3500 Bäume. (Vorhandene Sturmflächen konnte ich mangels Daten nicht berücksichtigten.) Sie können sich vielleicht auch vorstellen, wie viele Tiere dadurch ihren Lebensraum verlieren? Zwar können ca. 60% wieder aufgeforstet werden, aber die alten Baumbestände sind für die nächsten Jahrzehnte verloren! Wenn Sie den Ausführungen des Herrn Baumgarten aufmerksam zugehört hätten, wüssten Sie auch, das die freie Flächen für die Wartungsarbeiten der WKA&#039;s mangels Ausgleichsfläche von Seiten der Gemeinde normalerweise nicht wieder aufgeforstet werden können. Bitte entschuldigen Sie meine laienhafte Darstellung, aber bisher hat sich die Gemeinde bei der Benennung der Fläche und die Auswirkung auf die Ökologie auch nicht mit Ruhm bekleckert!
Es existiert z.B. auch eine Untersuchung des BUND über die Tötung von Fledermäusen durch WKA&#039;s. Diese kommt zum Ergebnis, dass jedes Jahr durch jede WKA etwa 20 Fledermäuse getötet werden! Das ist bei den rückläufigen Fledermausbeständen eine erhebliche Zahl. Und da fehlen Ihnen noch Indizien? Natürlich ist das eine Störung des ökologischen Gleichgewichts, die Frage ist nur ob dies von der Bevölkerung akzeptiert wird oder nicht und das ist, wie so oft, auch eine politische Frage! Das Positionspapier &quot;&lt;a href=&quot;http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/themen/erneuerbareenergien/bfn_position_wea_ueber_wald.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Windkraft über Wald&lt;/a&gt;&quot; des Bundesamts für Naturschutz weist unter anderem in Kapitel 3 auf erhebliche Kenntnislücken bei den ökologischen Einflüssen und den Forschungsbedarf bei WKA&#039;s in Waldgebieten hin.

Über die gesundheitlichen Aspekte haben wir schon an anderer Stelle diskutiert, wir können dies dort gerne fortsetzen.

Zum Schluss: &quot;von allen Seiten desinformierte Bürger&quot;.  Die Gemeinde muss sich - und auch Sie - überhaupt nicht darüber wundern! Alle Argumente sowohl pro als auch contra sind im vornhinein bekannt gewesen, denn Proteste gegen Windkraftanlagen sind ja nichts neues! Aber anstatt die Gemeinde Malsch diese Argumente gleich bei der ersten Veranstaltung offen diskutiert oder sogar entkräftet und damit Vertrauen schafft, nahm die Veranstaltung einen Werbecharakter an: Einnahmen für die Gemeinde, Sponsoring und Bürgerwindrad mit Einlagen ab 10.000€. Diagramme von Schallpegeln wurden vorgelegt aber die erforderlichen Grenzwerte wurden ja eingehalten, ebenso die Belastungen durch Schattenwurf. Auch bei der letzten öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrats wurde auf die Ängste und Bedenken der Bevölkerung so gut wie gar nicht eingegangen.

Ich bin mir aber sicher, dass die Bürgerinnen und Bürger froh  wären, wenn Sie durch stichhaltige Argumente und wissenschaftliche Belege die Befürchtungen und Ängste zerstreuen könnten.
Und wenn Sie bei der letzten öffentlichen Ortschaftsratssitzung dabeigewesen wären, sich den offenen Brief oder auch diesen Artikel genau durchgelesen hätten, hätten Sie auch erfahren, dass die BI der Gemeinde eine Zusammenarbeitet anbietet und somit ihre Breitschaft zeigt konstruktiv mitzuarbeiten.
 
Andreas Kaiser]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Hofmann,</p>
<p>fangen wir von hinten an. Sie behaupten 6% der Malscher Bevölkerung sind gegen WKA. Das stimmt aus mehreren Gründen nicht. Die Unterschriftenliste ist gegen den Teilflächennutzungsplan in seiner jetzigen Form und nicht pro oder contra Windkraft. Zudem rechnen sie mit der gesamten Malscher Bevölkerung. Auch das stimmt nicht, denn eigentlich können nur volljährige Bürgerinnen und Bürger unterschreiben und Sie setzen voraus, dass auch wirklich jede Bürgerin und jeder Bürger gefragt wurde und ihren/seinen (Un-)Willen kundgetan hat. Übrigens: Die Landesregierung vertritt bei Ihrer (Milchmädchen-)Rechnung auch nur ca. 21% der Bevölkerung BW’s!</p>
<p>Zur Abwanderung: Wenn Sie bei der letzten Ortschaftsratssitzung anwesend gewesen wären, hätten Sie sich die Sorgen eines jungen Familienvaters anhören können, der sich nun die Frage stellt ob er in Völkersbach ein Baugrundstück erwerben soll oder nicht. Sollte er sich dagegen entscheiden, dann tut er dies laut seiner Aussage nicht aus wirtschaftlichen Gründen, sondern weil er nicht in der Nähe von Windkraftanlagen leben möchte. Ich kenne mindestens noch einen weiteren Bürger, der sich in Völkersbach kein Grundstück gekauft hätte, wenn er vorher von den geplanten WKA’s gewusst hätte! Und ich weiss von mehreren Bewohnern Völkersbachs, die ohne wenn und aber beim Bau von WKA&#8217;s um Völkersbach wegziehen werden. Wenn das keine Hinweise auf Abwanderung sind&#8230;</p>
<p>Zur Störung des ökologischen Gleichgewichts: Meine Recherche im Internet hat Flächenverluste von bis zu 8000m²/WKA ergeben. (z.B. <a href="http://www.wind-ist-kraft.de/wp-content/uploads/Fachtagung-Windenergie-im-Wald_Mappe-web.pdf" rel="nofollow" target="_blank">Fachtagung Windenergie</a>) Auch der Vertreter des Planungsbüros für Ettlingen und Gaggenau sprach am 1.10.2012 in Freiolsheim von einem Flächenbedarf von ca. 0,8–1 ha Wald pro WKA. Das ergibt bei der Malscher Maximalplanung einen Verlust von altem Waldbestand von ca. 18 – 20 ha. Ich hoffe, Sie können sich diese Fläche vorstellen? Das sind etwa 25 Fussballplätze. Bei einem Bestand von 60 &#8211; 200 ca. 100 Jahre alter Bäume / ha (je nach Waldtyp) sind das insgesamt zwischen 1000 und 3500 Bäume. (Vorhandene Sturmflächen konnte ich mangels Daten nicht berücksichtigten.) Sie können sich vielleicht auch vorstellen, wie viele Tiere dadurch ihren Lebensraum verlieren? Zwar können ca. 60% wieder aufgeforstet werden, aber die alten Baumbestände sind für die nächsten Jahrzehnte verloren! Wenn Sie den Ausführungen des Herrn Baumgarten aufmerksam zugehört hätten, wüssten Sie auch, das die freie Flächen für die Wartungsarbeiten der WKA&#8217;s mangels Ausgleichsfläche von Seiten der Gemeinde normalerweise nicht wieder aufgeforstet werden können. Bitte entschuldigen Sie meine laienhafte Darstellung, aber bisher hat sich die Gemeinde bei der Benennung der Fläche und die Auswirkung auf die Ökologie auch nicht mit Ruhm bekleckert!<br />
Es existiert z.B. auch eine Untersuchung des BUND über die Tötung von Fledermäusen durch WKA&#8217;s. Diese kommt zum Ergebnis, dass jedes Jahr durch jede WKA etwa 20 Fledermäuse getötet werden! Das ist bei den rückläufigen Fledermausbeständen eine erhebliche Zahl. Und da fehlen Ihnen noch Indizien? Natürlich ist das eine Störung des ökologischen Gleichgewichts, die Frage ist nur ob dies von der Bevölkerung akzeptiert wird oder nicht und das ist, wie so oft, auch eine politische Frage! Das Positionspapier &#8220;<a href="http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/themen/erneuerbareenergien/bfn_position_wea_ueber_wald.pdf" rel="nofollow" target="_blank">Windkraft über Wald</a>&#8221; des Bundesamts für Naturschutz weist unter anderem in Kapitel 3 auf erhebliche Kenntnislücken bei den ökologischen Einflüssen und den Forschungsbedarf bei WKA&#8217;s in Waldgebieten hin.</p>
<p>Über die gesundheitlichen Aspekte haben wir schon an anderer Stelle diskutiert, wir können dies dort gerne fortsetzen.</p>
<p>Zum Schluss: &#8220;von allen Seiten desinformierte Bürger&#8221;.  Die Gemeinde muss sich &#8211; und auch Sie &#8211; überhaupt nicht darüber wundern! Alle Argumente sowohl pro als auch contra sind im vornhinein bekannt gewesen, denn Proteste gegen Windkraftanlagen sind ja nichts neues! Aber anstatt die Gemeinde Malsch diese Argumente gleich bei der ersten Veranstaltung offen diskutiert oder sogar entkräftet und damit Vertrauen schafft, nahm die Veranstaltung einen Werbecharakter an: Einnahmen für die Gemeinde, Sponsoring und Bürgerwindrad mit Einlagen ab 10.000€. Diagramme von Schallpegeln wurden vorgelegt aber die erforderlichen Grenzwerte wurden ja eingehalten, ebenso die Belastungen durch Schattenwurf. Auch bei der letzten öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrats wurde auf die Ängste und Bedenken der Bevölkerung so gut wie gar nicht eingegangen.</p>
<p>Ich bin mir aber sicher, dass die Bürgerinnen und Bürger froh  wären, wenn Sie durch stichhaltige Argumente und wissenschaftliche Belege die Befürchtungen und Ängste zerstreuen könnten.<br />
Und wenn Sie bei der letzten öffentlichen Ortschaftsratssitzung dabeigewesen wären, sich den offenen Brief oder auch diesen Artikel genau durchgelesen hätten, hätten Sie auch erfahren, dass die BI der Gemeinde eine Zusammenarbeitet anbietet und somit ihre Breitschaft zeigt konstruktiv mitzuarbeiten.</p>
<p>Andreas Kaiser</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Uwe Schumacher</title>
		<link>https://archive.pronaturraum.de/2012/09/26/so-wenig-windkraftanlagen-wie-moglich/#comment-77</link>
		<dc:creator><![CDATA[Uwe Schumacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Oct 2012 22:40:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://archive.pronaturraum.de/?p=571#comment-77</guid>
		<description><![CDATA[Hallo Herr Hofmann,
Ich finde nicht, dass die BI unsachlich und unwissenschaftlich argumentiert. Im Gegenteil, ich bin auf den Seiten der BI schon auf viele Argumente, Studien und Links gestoßen, welche mir geholfen haben mich in das Thema Windenergie einzuarbeiten, mich zu informieren und mir ein eigenes Bild zu machen.

Finden Sie Ihre eigene Aussage „Immerhin wissen wir seit der Unterschriftenaktion das ca. 6% der Bürgerinnen und Bürger aus Malsch gegen die WKA sind“ denn wissenschaftlich und sachlich? 

Nun, Ihre Aussage wäre nur dann richtig wenn die Daten aus einer Bürgerbefragung gewonnen worden wären. Sind sie aber nicht. Wenn Sie einfach die 916 Unterschriften durch 14383 Bürgerinnen und Bürger teilen ist das wenig wissenschaftlich und sachlich. 
Die Unterschriftenaktion war nicht gegen die WKA sondern gegen die Aufstellung eines Flächennutzungsplans „Windenergie“ in seiner gegenwärtigen Form. Ich denke viele der Bürger welche unterschieben haben sind nicht zwangsläufig gegen die WKAs, sondern gegen die maßlose und wenig fundierte Planung der Gemeinde Malsch. Viele Bürger haben auch direkt bei der Gemeinde Widerspruch eingelegt und sind auf der Unterschriftenliste nicht einmal erfasst...

Wurden Sie von der Gemeinde denn umfassend, sachlich und wissenschaftlich informiert? Hat die Gemeinde Sie über die wirtschaftlichen und personellen Verbindungen zwischen planendem Ingenieurbüro und potentiellen Investoren informiert? Hat die Gemeinde Ihnen die Wirtschaftlichkeit der geplanten Standorte nachgewiesen? Hat die Gemeinde Ihnen erklärt wo die Messstellen im Windatlas Baden-Württemberg liegen? Wurden Sie von der Gemeinde über die Unsicherheit der Simulationen im Windatlas informiert? Hat die Gemeinde Ihnen den Zusammenhang zwischen Windgeschwindigkeit und Ertrag einer WKA erklärt? Haben Sie von der Gemeinde verlässliche Zahlen zum Flächenverbrauch der WKA und ihrer Infrastruktur erhalten? Hat Ihnen die Gemeinde gesagt, wie groß der Kran sein wird und wie breit die benötigten Zufahrtswege? Hat Ihnen die Gemeinde die Möglichkeit gegeben, Art und Lautstärke der Lärm-Beeinträchtigung durch WKA zu erfahren? Wurden Sie von der Gemeinde über die gesundheitlichen Folgen von Lärm informiert? 

Wer betreibt denn hier Desinformation? Doch eher die Gemeinde Malsch durch Weglassen aller kritischen, unerwünschten und störenden Informationen. Warum wohl?
Haben Sie sich schon einmal 7 Minuten Zeit genommen und haben den verlinkten Beitrag der SWR Sendung odysso angesehen?  Dort kommen Betroffene zu Wort und berichten von den gesundheitlichen Auswirkungen: http://www.youtube.com/watch?v=RNvxgtMDuNE  Die Zeit ist wirklich gut investiert.

Sie fordern Alternativen? Ich habe hier auf den Seiten der BI schon einige Alternativen gefunden, die Ideen sind reichlich vorhanden. Diese reichen über Anmieten von Dachflächen für Solarenergiegewinnung, der Biomasse (hier hat gerade Malsch die Chance aus groben Planungsfehlern zu lernen) bis hin zu Gutachten zur Geothermie. Wenn man sich die Mühe macht ist hier vieles zu finden...

Es liegt jetzt an der Gemeinde Malsch diese Ideen aufzunehmen und ein intelligentes, grünes, verträgliches und sinnvoll an unsere regionalen Gegebenheiten angepasstes Konzept zur Energieversorgung zu entwickeln. 

Viele Grüße
U. Schumacher]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Hofmann,<br />
Ich finde nicht, dass die BI unsachlich und unwissenschaftlich argumentiert. Im Gegenteil, ich bin auf den Seiten der BI schon auf viele Argumente, Studien und Links gestoßen, welche mir geholfen haben mich in das Thema Windenergie einzuarbeiten, mich zu informieren und mir ein eigenes Bild zu machen.</p>
<p>Finden Sie Ihre eigene Aussage „Immerhin wissen wir seit der Unterschriftenaktion das ca. 6% der Bürgerinnen und Bürger aus Malsch gegen die WKA sind“ denn wissenschaftlich und sachlich? </p>
<p>Nun, Ihre Aussage wäre nur dann richtig wenn die Daten aus einer Bürgerbefragung gewonnen worden wären. Sind sie aber nicht. Wenn Sie einfach die 916 Unterschriften durch 14383 Bürgerinnen und Bürger teilen ist das wenig wissenschaftlich und sachlich.<br />
Die Unterschriftenaktion war nicht gegen die WKA sondern gegen die Aufstellung eines Flächennutzungsplans „Windenergie“ in seiner gegenwärtigen Form. Ich denke viele der Bürger welche unterschieben haben sind nicht zwangsläufig gegen die WKAs, sondern gegen die maßlose und wenig fundierte Planung der Gemeinde Malsch. Viele Bürger haben auch direkt bei der Gemeinde Widerspruch eingelegt und sind auf der Unterschriftenliste nicht einmal erfasst&#8230;</p>
<p>Wurden Sie von der Gemeinde denn umfassend, sachlich und wissenschaftlich informiert? Hat die Gemeinde Sie über die wirtschaftlichen und personellen Verbindungen zwischen planendem Ingenieurbüro und potentiellen Investoren informiert? Hat die Gemeinde Ihnen die Wirtschaftlichkeit der geplanten Standorte nachgewiesen? Hat die Gemeinde Ihnen erklärt wo die Messstellen im Windatlas Baden-Württemberg liegen? Wurden Sie von der Gemeinde über die Unsicherheit der Simulationen im Windatlas informiert? Hat die Gemeinde Ihnen den Zusammenhang zwischen Windgeschwindigkeit und Ertrag einer WKA erklärt? Haben Sie von der Gemeinde verlässliche Zahlen zum Flächenverbrauch der WKA und ihrer Infrastruktur erhalten? Hat Ihnen die Gemeinde gesagt, wie groß der Kran sein wird und wie breit die benötigten Zufahrtswege? Hat Ihnen die Gemeinde die Möglichkeit gegeben, Art und Lautstärke der Lärm-Beeinträchtigung durch WKA zu erfahren? Wurden Sie von der Gemeinde über die gesundheitlichen Folgen von Lärm informiert? </p>
<p>Wer betreibt denn hier Desinformation? Doch eher die Gemeinde Malsch durch Weglassen aller kritischen, unerwünschten und störenden Informationen. Warum wohl?<br />
Haben Sie sich schon einmal 7 Minuten Zeit genommen und haben den verlinkten Beitrag der SWR Sendung odysso angesehen?  Dort kommen Betroffene zu Wort und berichten von den gesundheitlichen Auswirkungen: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=RNvxgtMDuNE" rel="nofollow" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=RNvxgtMDuNE</a>  Die Zeit ist wirklich gut investiert.</p>
<p>Sie fordern Alternativen? Ich habe hier auf den Seiten der BI schon einige Alternativen gefunden, die Ideen sind reichlich vorhanden. Diese reichen über Anmieten von Dachflächen für Solarenergiegewinnung, der Biomasse (hier hat gerade Malsch die Chance aus groben Planungsfehlern zu lernen) bis hin zu Gutachten zur Geothermie. Wenn man sich die Mühe macht ist hier vieles zu finden&#8230;</p>
<p>Es liegt jetzt an der Gemeinde Malsch diese Ideen aufzunehmen und ein intelligentes, grünes, verträgliches und sinnvoll an unsere regionalen Gegebenheiten angepasstes Konzept zur Energieversorgung zu entwickeln. </p>
<p>Viele Grüße<br />
U. Schumacher</p>
]]></content:encoded>
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